Archiv für Juni 2010

Pflegesatzverhandlungen

26 Juni 2010

Für jede stationäre Pflegeeinrichtung stehen sie irgendwann an, die Pflegesatzverhandlungen. Darin geht es um eine bestmögliche Aushandlung von sogenannten “Pflegesätzen”, also Geld, welches die Einrichtung für die Pflege fordern kann.

Um gute Ergebnisse zu erzielen, muss die Einrichtung verhandeln, manchmal auch “schachern”. Dann kommt alles auf den Tisch, was dazu führen kann, dass höhere Pflegesätze verlangt werden können: tolle Ausstattung, excellente soziale Betreuung und das wichtigste: Eine Note, die durch den MDK nach der letzten Prüfung vergeben wurde. Diese Note steht für Qualität und eine vier macht sich nicht so gut.

Ein hervorragendes Ergebnis wird durch ein vollständiges Handbuch unterstützt. Das Handbuch sollte eine Struktur zeigen. Nach wie vor bietet es sich an, hier die DIN ISO Norm zu nutzen, denn dann ist eine Qualitätsstruktur vorhanden, die von jedem Mitarbeiter in der Einrichtung schnell verstanden werden kann.

Kooperationen sind gut für das Geschäft

21 Juni 2010

Würden Sie mit einem Partner oder einer Partnereinrichtung kooperieren, deren Ruf nicht sehr gut ist? Oder aber mit dem Pflegedienst um die Ecke, der gerade mit einer glatten 4 bei der Qualitätsprüfung abgeschnitten hat? Sicherlich nicht. Sie würden sehr genau prüfen, welcher Partner seriös und funktional sowie zuverlässig arbeitet. Das herauszukitzeln ist nicht immer leicht.

Wenn allerdings eine Einrichtung oder ein  Geschäftspartner nach DIN ISO zertifiziert ist, können Sie davon ausgehen, dass seine Qualitätsstrukturen hervorragend sind. Denn diese Firma oder Einrichtung muss seine Qualität pflegen, sonst ist das wertvolle Zertifikat schnell weg.

Das Zertifikat sagt aus, dass die Einrichtung sich verpflichtet hat, einen hohen Qualitätsstandard beizubehalten.

Irgendwelche Wünsche?

18 Juni 2010

Haben Sie irgendwelche Wünsche oder benötigen Sie etwas, was Sie sich im Moment nicht leisten können? Dann müssen Sie zur Bank gehen. Und um einen Kredit bitten. Den erhalten Sie nur, wenn Ihre Firma, Pflegedienst, Pflegeheim gut dasteht.

Und woran sieht man, dass ein Unternehmen gut dasteht? Wenn es sich pflegt. Und eine Zertifizierung zeigt deutlich, dass ein Unternehmen sich pflegt. Denn das Zertifikat zu erhalten, macht Arbeit. Und es kostet Geld. Für die Zukunft eines Unternehmens kann es nichts besseres als eine Zertifizierung geben. Es ist ein Pluspunkt, wenn Sie einmal Veränderungen nur mit Hilfe der Bank angehen können.

Bitte kein Papier

15 Juni 2010

Wohin mit dem ganzen Papier? Das frage ich mich häufig genug und Sie wohl auch!

Daher bin ich sehr froh, das mein Qualitätshandbuch lediglich als Datei existiert. Ich kann mich einloggen und lesen oder einzelne Seiten ausdrucken, benötige aber keinen neuen “Handordner”.

Zudem ist es so konzipiert, dass ich per anklicken alle Seiten und Aspekte sofort erreichen. Wunderbar! Sie können sich einen Ausschnitt ganz einfach auf meiner Internetseite ansehen.

Nicht rund

14 Juni 2010

Hallo guten Morgen, ich rede nicht vom Fußball, ein Ball ist nach wie vor rund…. . Meine Abläufe laufen noch nicht rund. Die Grundlagen der Zertifizierung sind einwandfreie Abläufe, in meinem Geschäft sind das Vorplanungen, Durchführungen von Projekten und Nachbesserungen. Damit bin ich noch nicht zufrieden.

Für Pflegeeinrichtungen, die sich zertifizieren lassen möchten bedeutet dies ganz klar: Disziplin muss sein, sonst wird es nichts. Formularnummern und Versionsnummer, eine gute Ablage und eine Wiedervorlage sind Voraussetzungen.

Meine Zertifizierung hat zwar gut geklappt, aber so einige Formulare muss ich nachbessern:

die Geschäftsbedingungen und die Vorankündigungen von Projekten.

Die Nacht zum Tag

8 Juni 2010

Was macht es denn aus, solch ein kleines Zertifikat, dass man nach der DIN ISO zertifiziert ist?

Das kann ich Ihnen sagen, es ist wie mit den Zensuren für Pflegeeinrichtungen. Vor nicht allzu langer Zeit haben viele Einrichtungen gesagt:” Was sollen die Zensuren, das ist uns doch egal. Wir haben einen guten Ruf und fertig.”

Das sieht heute leider anders aus. Egal, was man von den Zensuren hält, die Bevölkerung legt großen Wert darauf. Man wird regelmäßig angesprochen. Die Angehörigen unserer Bewohner sind stolz, dass Omi in einer Einrichtung mit unserer Note 1,2 wohnt. Es ist ein Statussymbol.

Tja, und nicht anders ist es mit der Zertifizierung. Mein Anrufbeantworter steht nicht still. Also: Die Nacht zum Tag machen… dann man los. Wenn Sie Fragen haben, fragen Sie mich oder meine hervorragende Zertifizierungsfirma. Die Daten sehen Sie auf meiner Homepage. Trauen Sie sich. Sie können mit voller Fachkompetenz rechnen.

2 Tage nach Tag X

6 Juni 2010

Nun erst wird mir bewusst, dass ich einen Marktvorteil errungen habe. Mit einer Zertifizierung zeige ich auch nach außen, dass Qualität wichtig ist und nicht automatisch mit der Arbeit einhergeht.

Qualität bedeutet, sich über Abläufe Gedanken zu machen, sich auf den Weg der ständigen Verbesserung zu machen. Das ist auf jeden Fall mehr Arbeit, aber eben auch ein Vorteil für alle Geschäftspartner und Kunden. Herzlichen Glückwunsch!

Geschafft, jetzt bin ich gut!

5 Juni 2010

Nun ist es geschafft,  ich habe die Zertifizierung hinter mich gebracht. Eine Zitter-Steh-Party, denn sie hat in meinem noch unmöblierten Büro stattgefunden. Etwas peinlich. Sie dürfen mir gratulieren, nach etlichen Stunden vollen Bangen ist das Ziel erreicht.

Man befindet sich tatsächlich in einem Deja vu, denn dieser Abfrageablauf ist der einer MDK-Prüfung nicht unähnlich. Nur, dass hier keine Pflegestandards kontrolliert, sondern Abläufe auf den PDCA-Zyklus abgeklopft werden.

Vor einer Zertifizierung muss sich der Proband einer unabhängigen Auditierung hingeben. Dies bedeutet eine genaue Untersuchung alle Dokumente, Vorgänge und Ergebnissicherungen. Erst danach und dem entsprechenden Bericht kann eine Zertifizierung vorgenommen werden.

Es ginge natürlich nicht, dass derjenige, der das Audit durchgeführt hat, im Anschluss die Zertifizierung vornimmt. Diese beiden Vorgänge sind voneinander getrennt zu betrachten.

Der Auditbericht hilft, Defizite zu bearbeiten, um wirklich nach dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu arbeiten. Hat die Nachbesserung stattgefunden, kann man das Ergebnis dem Zertifizierer zeigen. Auch hier bekommt man einen Bericht. Es ist ja auch gar nicht gesagt, dass man das Ziel erreicht. Aber das gilt ja nicht für mich und meine kleine Firma… ich sehe diese Zertifizierungsdamen und Herren erst in einem Jahr zum Audit wieder.  Haben Sie Lust, möchten Sie auch? Sprechen Sie uns an, wir stellen den Kontakt her, ganz schnell!