Archiv für Februar 2010

Übersetzungen

27 Februar 2010

Machen Sie sich schlau…

Sie sollen erfahren, was auf Sie zukommt, wenn Sie sich werbe- und qualitätssichernd zertifizieren lassen. Dazu müssen Sie sich dann mit diesen Begriffen anfreunden (ich übersetze sie für Sie):

  • Leistungskatalog: Bedeutet für Sie die Aufzählung aller angebotenen Angebote und Leistungen, auch zuzahlungspflichtige Angebote
  • Kategorien: Sie pflegen in Ihrer Einrichtung nicht nur, Sie beraten, schulen, begleiten (beim Sterben zum Beispiel), geben evtl. Angehörigenabende, bieten Urlaubspflege oder Tagespflege an, das sind daher Ihre Angebots-Kategorien; außerdem stellen Sie Ihre Geschäftsfelder konkret dar, zeigen auf, welche wirtschaftliche Orientierung Sie pflegen oder anstreben
  • laufende Nummern: … werden Sie ab sofort begleiten, denn eine systematische Verarbeitung fällt mit laufenden Nummern einfacher; außerdem dienen sie als Referenz und Verweis
  • Kundenzufriedenheit: diesen Begriff kennen Sie natürlich bereits aus Ihrem Alltag, auch hier ist er wichtig
  • Lieferanten: sind in diesem Sinne die Werbegrafiker, die Ihre Informationsbroschüren drucken, der Telefondienst, der Sie nachts entlastet oder die externe Qualitätsbeauftagte, die inIhrem Pflegedienst schult
  • Schulung: in diese Unterlagen fügen Sie ein, welche Mitarbeiter Sie wann zu welchen Bereichen schulen möchten

Und wo dokumentieren Sie dies alles nun? Keine Sorge, unser Kooperationspartner HANSE Cert CONTOR, bereitet alles professionell vor. Sie bekommen die Listen und müssen Sie nur noch ausfüllen. An diese Arbeit werde ich mich nun für meine Firma machen… Sie werden lesen, ob ich gut vorankomme.

Entspannung

22 Februar 2010

Hilfe naht… und Technik nähert sich Pflege.

Meine Fragezeichen, was ich denn bloß mit den vielen Excel-Tabellen tun sollte, bezogen sich auf die Begriffe: Kategorien, Nummern, Lieferanten, Produkte etc.. Von Glück kann ich sagen, dass ich mir nicht eine riesige Zerifizierungsfirma ausgesucht habe, sondern eine, die schnell eingreifen kann, wenn wenn etwas nicht so klappt.

Das habe ich ja nun erlebt, bereits heite am Montag habe ich ein klärendes Gespräch geführt und weiß nun hoffentlich, wie ich meine Aufgaben erfüllen kann. Danke Jürgen Danke.

In den nächsten Tagen werde ich die Themen genau erklären, so dass Sie auch wissen, welche Verläufe Sie dokumentieren müssen.

Es werde Licht

22 Februar 2010

Es lichtet sich mein Excel-Wald… meine Kollegin, wahrscheinlich selbst Excel-Freak, hat mir auf die Sprünge geholfen. Ein Bogen für meine in der Ferne liegende Zertifizierung ist erkannt: Hier tragen wir ein, was wir laufend an unseren Konzepten und Dokumenten verbessern. Das ist wichtig, denn auch wir unterliegen dem ständigen Verbesserungsprozess. Das ist ja gerade die Crux, die unseren Pflegediensten die Beine bricht. Aufzuschreiben, was stetig besser wird!

Nun bin ich auch in diese Falle getappt … ab sofort wird der Bogen zu den Verbesserungen geführt, versprochen.

Was das alles eingentlich bringen soll? Eine Zertifizierung bringt nicht nur ein Siegel an Ihre Tür, das wäre ja zu einfach. Nein, wer sich für diesen hier beschriebenen anstrengenden Weg entscheidet, der wird am Ende sehr viel sortierter da stehenen. Kudelmuddel und Durcheiander sollten dann in dem Papierwust ein Ende haben. Das steckt dahinter. Augenwischerei brauchen wir nicht.

Verzweiflung an der Excelfront

20 Februar 2010

Heute haben wir den dritten Eintrag zum Thema “Ich lasse mich zertifizieren“. Nun bin ich allerdings eher niedergerdrückt, denn ich kann mich vor den zugesandten Excel-Tabellen nicht retten. Mein Kooperationspartner, die Hanse Cert, meint  es sicher gut, aber ich verstehe nur “Bahnhof”. Meine Aufgabe ich es, sämtliche Kategorien, Nummern, Produkte und Vor-, sowie andere Phasen einzutragen, Hilfe! Ich weiß nicht einmal, was die Begriffe in Bezug auf meine Arbeit bedeuten.
Aus lauter Frust, diese Unterlagen nicht zu begreifen, habe ich nun meine Fragen in die schwierigen Tabellen eingetragen und und hoffe jetzt auf zeitnahe Nachhilfe von Hanse Cert.
Wir dürfen gespannt sein. Sollte ich mich mit der notwendigen Nachhilfe in das Thema einfuchsen können, werden Sie genau informiert, was in diesem Schritt durch die Einrichtung, die sich zertifizieren lassen möchte, zu erfüllen ist. Warten Sie es ab, sicher kann es so schwer nicht sein.

Erste Schritte

12 Februar 2010

Ich habe mir viele Gedanken gemacht, was ich wohl alles vorbereiten muss, um mich erfolgreich zertifizieren zu lassen. Das war Quatsch, denn es fängt ganz harmlos an. Der erste Schritt besteht in dem Ausfüllen von Fragebögen, jawohl.

Es handelt sich um einen langen Bogen der Zertifizierungsfirma (meine ist Hansecert), der per email kommt. Nun werden Kernprozess für Kernprozess abgefragt. Ich muss beschreiben:

- welche Kooperationspartner ich habe und wie die Kommunikation verläuft

- wie die Buchhaltung abläuft

-wie mit Beschwerden umgegangen wird

- welche Nachweise der kontinuierlichen Verbesserung möglich sind

- welche Form der Qualitätssicherung gepflegt wird

Und ist das schwierig? Solche Beschreibungen müssten Sie auch liefern,wenn Sie Ihre Einrichtung zertifizieren lassen möchten. Aber ein Tipp: Sollten Sie eine Zertifizierung planen, so beziehen Sie frühzeitig Ihre Mitarbeiter ein. Sie müssen mit dem Verlauf mitwachsen. Also, ist es nicht schwierig, sehen wir mal, wie es weitergeht.

Was muss meine Einrichtung leisten, um zertifiziert zu werden?

11 Februar 2010

Das ist eine der wichtigsten Fragen, denn selbstverständlich möchte jede Einrichtung gerne nach außen nachweisen, dass sie professionelle Arbeit leistet. Auch die Benotung oder ein Gutachten wird sicherlich besser ausfallen, wenn man seine Prozesse dokumentiert hat. Und da sind wir schon beim Thema, denn es geht nicht um eine bessere Kontrakturenprophylaxe, sondern um eine Dokumentation, wie sie diese durchführen.  Eine Zertifizierung unterstützt das heutige Notensystem, dann auch da wird benotet,  wo und wie Sie nachweisen können, was Sie und Ihre Mitarbeiter getan haben.

Nun möchte ich Ihnen zeigen, welche Schritte auf Sie und Ihre Mitarbeiter zukommen, wenn Sie sich zertifizieren lassen wollen. Sie können mich begleiten. Regelmäßig schreibe ich hier, was ich tun muss, um die Anforderungen meiner Kooperationsfirma zu erfüllen.

Sie können mir auch einen Kommentar notieren, wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben.

Morgen werde ich Ihnen den ersten Bogen, den ich auf dem Weg der Zertifizierung bearbeiten muss, vorstellen.

Zertifizierung

10 Februar 2010

Hallo und guten Morgen, nun geht es los… als hätte man nicht genug um die Ohren!
Sie begleiten mich auf dem Weg zu einer Zertifizierung, zu meiner Zertifizierung. Warum ich das tue? Ganz einfach: Ich denke, dass es langsam notwendig wird, auch die Prozesse in der Pflege nachvollziehhbar zu gestalten. Die Pflege ist mittlerweile so professionell, dass dieser Weg unbedingt eingeschlagen werden sollte, um der Pflege den letzten Schliff zu geben. Aber Achtung, eine Zertifizierung dient sicher nicht dazu, die “Kuh vom Eis zu holen”. Haben Sie Defizite in der Ergebnisqualität, so ist dies erst zu bearbeiten.